Internet of Things – Internet der Dinge

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Das Internet of Things (Internet der Dinge / Internet of All) als Teil des bekannten Internets, hat dem Jahr 2016 nicht, wie von zahlreichen Möchtegernpropheten den großen Boom beschert, wohl aber eine ausreichend große Verbreitung von Internetfähigen Anwendungen und Geräten um damit über entsprechend gehackte Geräte gleich mehrere gewaltige Denial of Service Angriffe gegen zahlreiche Internetseiten und Dienste zu führen, womit auch jedem Wollsockenträger klar sein müsste das dieser gewollt aufgepumpte Möchtegernboom mit minderwertiger Software und ebenso minderwertigen Geräten an allen Ecken und Kanten unausgereift war/ist und die Branche mal wieder sich selbst damit geschadet hat.

IoT kommt dann doch…

Dennoch ist diese Entwicklung auch die Chance mit der das Internet of Things eine Tür in die Köpfe aller Menschen aufstößt. Der Gedanke der totalen Vernetzung findet somit nun dennoch seinen Weg in Unternehmen, Haushalte und alle nur denkbaren Prozesse, Ideen und Geräte. Damit stehen die Hersteller jeglicher physischer Produkte in der Frage wie (und ob überhaupt) das Produkt an das IoT angebunden werden kann und inwiefern es der Zukunftsfähigkeit des Produktes nutzt. Hoffentlich mit mehr Datensicherheit…

Gold old Germany of no Digitalisierung

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Da besonders in Deutschland die Unternehmen sich mit der Digitalisierung sehr schwer tun, ist anzunehmen dass auch die Implementierung von IoT für die nächsten Jahre trotzdem eher ein Rohrkrepierer (zumindest für deutsche Produkte) als ein Erfolg sein wird. Entsprechend dürfte auch hier der größte Marktanteil an ausländische Unternehmen gehen. Eine Umkehr dieser Entwicklung wäre besonders für den Technologiestandort Deutschland nicht nur wünschenswert, sondern eigentlich ein absolutes Muss. Noch ist es ein Rätsel wie eine völlig kompetenzlose Politik und eine noch immer nach dem preußischen Managementmodell arbeitende Wirtschaft diesen Kompetenzsprung schaffen soll. Sehr, sehr, sehr, sehr… nennen wir es spannend!

Die am IoT angebundenen Geräte sind auf intelligente Software und auf eine entsprechende Sensorik angewiesen. Dieser Anspruch dürfte vor allem der Sensoren Technologie einen großen Anschub geben, wogegen Programmierer für derartige Systeme schon heute das neue Öl sind. Die ersten Unternehmen öffnen bereits ihre Systeme um dem Programmierer die Entwicklung von Software möglichst früh an die Hand zu geben. Darunter natürlich die führenden Technologiekonzerne wie z.B google.

Internet of Things Dings

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Noch kann niemand wirklich abwägen wie groß der Markt für IoT Geräte wirklich werden wird oder welche Marktsegmente zu den Cash Cows werden. Ist es der intelligente Toaster? Oder doch eher die intelligente Druckerpresse? Intelligent heißt in jedem Fall das vor allem das semantische Internet und die künstliche Intelligenz viel stärker in die Dienste des Internets eingebunden sein müssen als heute. Es bedeutet auch dass die Sicherheit von Netzwerk, Endgeräte, Software und dem Datenschutz noch gänzlich andere Dimensionen annehmen muss. Fitnesstracker mit automatischer Meldung an die Krankenkasse, den Arzt und den Arbeitgeber sind nicht die einzigen Datenschutzbrandherde die es zu löschen gilt. System und Geräte müssen Einbruchssicher sein und auch eine sichere Kommunikation gewährleisten.

Ein Missbrauch muss so gut wie möglich ausgeschlossen. Ebenso muss gruppieren und personalisieren ausgezeichnet funktionieren um den Nutzer nicht zu frustrieren. Funktion, Integration und Kollaboration sind die IONs die es braucht damit das Internet of Things nicht nur seinen Weg zum Nutzer findet, sondern auch das nötige Vertrauen gewinnt um auch in sensibleren Bereichen wie z.B dem Banking angenommen zu werden.

Ausblick

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IoT in Verbindung mit Sprachassistenten bzw. dem Internet of Voice, könnte eigentlich nur noch durch Internet of Thinking getoppt werden. Wann also beamt uns das Smartphone die Gedanken ins Netz und die Bilder und Töne in den Kopf? Horror oder Spaß? In jedem Fall sind diese ach so großen technologischen Schritte nicht mehr so weit weg wie man denkt. Dürfte lustig sein per Gedanke oder gar Gefühl eine Massenbestellung an Bier und Chips auszulösen. Ob der IoT Toaster es dann schafft den Toaster auf die gefühlte Bräune zu toasten? Sobald es ihn gibt, werden wir ihn testen!

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